In eigener Sache: Zwei Monate in einem Newsletter
Dieses Mal kommt der Newsletter für Mai und Juni zusammen.
Der Grund: Es war Messesaison. Und bei TOWER war richtig viel los. Zwei große Veranstaltungen. Viele Gespräche. Und eine wichtige Neuerung.
Wir bitten um Verständnis. Dafür gibt es jetzt einen prall gefüllten Newsletter.
Einblick: Neue Preise ab 1. Juli
Lange war TOWER kostenfrei. Das lag an einer Förderung, mit der wir starten konnten.
Diese Phase endet jetzt. Ab dem 1. Juli wird TOWER kostenpflichtig.
Aber keine Sorge: TOWER bleibt bezahlbar. Und es gibt weiterhin kostenfreie Möglichkeiten.
So sieht es ab Juli aus:
Es gibt drei Pakete.
Mini: 20 Minuten für 13 Euro.
Basic: 50 Minuten für 26 Euro.
Power: 100 Minuten für 49 Euro.
Das sind Einführungspreise. Sie gelten für die ersten drei Monate. Danach können sich die Preise leicht ändern.
Wichtig ist uns: Niemand muss sich gleich festlegen.
Es gibt eine kostenfreie Testphase. So kannst du TOWER in Ruhe ausprobieren, bevor du etwas zahlst.
Du kannst monatlich kündigen. Du bindest dich also nicht lange.
Noch ein Tipp: Wenn du direkt über unsere Website buchst, ist es etwas günstiger als über den App Store von Apple oder Google.
Bis Ende Juni bleibt TOWER komplett kostenfrei. Wer also schon immer mal reinschauen wollte: Der Juni ist der richtige Monat dafür.
Direkt zur TOWER App für Apple (Link zum App Store)
Direkt zur TOWER App für Android (Link zum Playstore)
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Aus der Praxis: Gemeinsam durch den Umzug
Manche Anrufe bei TOWER drehen sich nicht um ein einzelnes Problem. Sondern um eine ganze Situation, die neu und unübersichtlich ist.
So war es bei einer Nutzerin, die vor kurzem umgezogen ist. Die neue Wohnung war eingerichtet. Die Kisten waren ausgepackt. Aber vieles fühlte sich noch fremd an.
Zum Beispiel die Waschmaschine. Ein anderes Modell als vorher. Andere Knöpfe. Ein kleines Display mit vielen Symbolen. Die Nutzerin war sich nicht sicher, welches Programm gerade eingestellt war und wo der Startknopf liegt.
Sie startete eine Fernassistenz über die TOWER App. Sie zeigte die Maschine mit der Kamera. Die Fernassistenz beschrieb in Ruhe die Knöpfe und das Display. Welches Programm gewählt war. Welche Temperatur eingestellt ist. Und wo sich der Startknopf befindet.
Danach ging es weiter. Die Heizung hatte einen Regler mit mehreren Stufen und kleinen Symbolen. Auch hier half die Fernassistenz beim Verstehen und Einstellen. Schritt für Schritt. Ohne Eile.
Am Ende war die Nutzerin ein gutes Stück sicherer in ihrem neuen Zuhause.
Solche Situationen zeigen, wofür TOWER da ist. Neue Geräte verstehen. Sich in einer neuen Umgebung zurechtfinden. Oder einfach kurz jemanden fragen können, der mitschaut.
Rückblick: TOWER auf der SightCity
Ende Mai war TOWER auf der SightCity in Frankfurt. Die SightCity ist die größte Messe der Welt für Hilfsmittel für blinde und sehbehinderte Menschen.
Dieses Jahr hatte TOWER wieder einen eigenen Stand. Vor Ort waren Andreas, Julian, Kai B und Kai U. B. von TOWER. Drei Tage lang standen sie für Fragen bereit.
Wir haben unzählige Gespräche geführt. Wir haben gezeigt, wie die TOWER App funktioniert. Und wie Fernassistenz im Alltag mehr Sicherheit und mehr Selbstbestimmung geben kann. Viele Menschen haben die App direkt am Stand ausprobiert.
Mr. BlindLife zu Besuch
Ein besonderes Treffen war das mit Erdin Ciplak. Viele kennen ihn als Mr. BlindLife.
Mr. BlindLife ist einer der bekanntesten blinden Creator im deutschsprachigen Raum. Auf TikTok, Instagram und YouTube zeigt er seiner Community den Alltag aus seiner Sicht. Mal mit Humor. Mal mit klarer Haltung. Immer ehrlich.
Er hat nur zwei Prozent Sehkraft. Vielen Menschen hat er zum ersten Mal erklärt, wofür die gerillten Linien an Bahnhöfen und auf Gehwegen da sind. Sein bekannter Appell: „Leitstreifen freihalten, bitte.“
Das Schöne an unserem Gespräch: Wir mussten gar nicht erst erklären, was Fernassistenz ist. Mr. BlindLife nutzt TOWER nämlich schon selbst. Und er ist sehr zufrieden damit.
Ein Beispiel hat er uns erzählt: seinen Aufenthalt auf Mallorca. An einem fremden Ort, weit weg von zu Hause, hat er TOWER genutzt. Genau dafür ist Fernassistenz gemacht. Für die Momente, in denen man sich nicht auf das Gewohnte verlassen kann.
Übrigens war es nicht das erste Treffen. Schon im letzten Jahr haben wir uns auf der SightCity gesehen. Aus einem ersten Kennenlernen ist ein echter Austausch geworden.
Den ganzen Beitrag gibt es bei LinkedIn:
Wie Mr. BlindLife TOWER auf der SightCity getroffen hat
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Weitere Begegnungen
Auch sonst gab es viele gute Gespräche.
Mit dem Creator Dave Günther haben wir ein Interview geführt. Es geht um digitale Inklusion und um die Sicht blinder Nutzerinnen und Nutzer auf neue Technik. Wer mag, kann reinschauen:
Interview mit Dave Günther auf YouTube
Auch mit Christian Stahlberg vom Podcast Sightviews sind wir im engen Austausch. Mehr dazu weiter unten.
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Innovation zum Anfassen: habric
Ein Highlight war für uns das Start-up habric.
habric entwickelt ein Stirnband mit dem Namen „Blind Sonar“. Es nutzt Technik aus dem autonomen Fahren. Damit nimmt es die Umgebung wahr. Und gibt sie über feine Vibrationen weiter. So werden Hindernisse spürbar.
Das finden wir großartig. Hier wird echte Technik-Innovation ganz konkret in Barrierefreiheit übersetzt.
Spannend ist auch die Kombination: Ein Gerät wie Blind Sonar kann früh vor Hindernissen warnen. Und unsere Fernassistenz kann im Detail erklären und unterstützen. Technik und Mensch ergänzen sich.
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Rückblick: TOWER auf der re:publica
Mitte Mai war TOWER auf der re:publica in Berlin. Sie ist eine der größten Veranstaltungen für die digitale Gesellschaft in Europa.
Kai U. B. und Simon von TOWER haben dort einen Workshop gehalten. Der Titel: „TOWER: Remote Assistenz – weil Teilhabe nicht warten kann.“
Es gab eine Live-Demo. Und eine offene Diskussion darüber, was Teilhabe im digitalen Alltag bedeutet.
Die Veranstaltung war gut besucht. Es gab tolle Gespräche. Und viele neugierige Menschen, die Fernassistenz zum ersten Mal kennengelernt haben.
Schön war auch, dass wir Kolleginnen und Kollegen von Bathildisheim getroffen haben. Es war ein sehr netter Austausch.
Danke an alle, die dabei waren und mitdiskutiert haben.
Eindrücke von der re:publica gibt es hier:
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Podcast-Tipp: TOWER bei Sightviews
Sightviews ist ein Podcast rund um Technik für blinde und sehbehinderte Menschen. Moderator ist Christian Stahlberg.
In einer Folge von der SightCity 2026 spricht er mit Kai von TOWER.
Es geht um die Entwicklung des Dienstes. Um das neue Preismodell. Und um die Frage, warum TOWER auf menschliche Assistenz setzt und nicht allein auf Künstliche Intelligenz.
Eine hörenswerte Folge.
Hier geht es zum Podcast bei Sightviews
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TOWER im belgischen Radio
TOWER war auch im belgischen Radio zu hören. In der Sendung „Lifeline“ auf BRF 1.
Der Hörfunkjournalist Alain Forotti hat darin mit Kai U. B. von TOWER gesprochen. Es ging um digitale Fernassistenz.
Alain Forotti ist selbst blind und nutzt TOWER im Alltag. Er erzählt, wie er früher draußen allein auf den weißen Stock angewiesen war. Und wie er heute über die Fernassistenz unabhängiger unterwegs ist.
Eine Geschichte aus dem Beitrag ist uns besonders im Kopf geblieben. In der Nähe von Alain schrie ein Tier ganz laut. Er konnte nicht erkennen, was es war. Die Fernassistenz schaute durch die Kamera und löste das Rätsel: Es waren zwei junge Waschbären.
Die Idee zu TOWER hatte übrigens Per Busch aus Kassel. Er kannte ein ähnliches Angebot aus den USA und nutzt TOWER heute selbst.
Vier Minuten, die einen guten Einblick geben. Übrigens lässt sich die App auch in Belgien nutzen.
Den Beitrag gibt es hier:
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Andreas im ZDF
Noch ein Hinweis, über den wir uns freuen: Andreas von TOWER wird im ZDF zu sehen sein.
Das ZDF hat einen Beitrag gedreht, in dem es um das Leben mit Blindheit geht. Andreas ist darin einer der Menschen, die aus ihrem Alltag erzählen. Auch seine Arbeit bei TOWER spielt dabei eine Rolle.
Sobald wir mehr wissen, erzählen wir mehr.
Ausgestrahlt wird der Beitrag am 22. August um 12 Uhr im ZDF. Schaut gern rein.
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Ausblick: Sommer- und Reisezeit
Bald beginnen die Sommerferien. In Hessen geht es schon am 29. Juni los. Für viele Menschen heißt das: Es geht in den Urlaub. Oder zumindest mal raus.
Eine Reise will geplant sein. Wie komme ich hin? Wo finde ich ein Hotel? Welche Verbindung ist die beste? Solche Fragen sind oft visuell aufgebaut. Viele Webseiten. Viele Bilder. Viele Auswahlmöglichkeiten.
Hier kann Fernassistenz helfen. Zum Beispiel beim Vergleichen von Angeboten. Beim Buchen von Tickets. Oder beim Lesen von Fahrplänen.
Auch unterwegs ist TOWER dabei. Am Bahnhof, der noch unbekannt ist. Am Fahrkartenautomat in einer fremden Stadt. Oder bei der Orientierung am Urlaubsort.
So wird aus einer großen Reise eine Sache, die Schritt für Schritt machbar ist.
Übrigens: Der Juni ist noch kostenfrei. Wer eine Sommerreise plant, kann TOWER also gleich in aller Ruhe ausprobieren.
Wir wünschen einen schönen Sommer. Und gute Reise.
Einblick: Petition gegen Kürzungen bei der Eingliederungshilfe
Gerade wird viel über die Kosten des Sozialstaats gesprochen. Dabei rückt auch die Eingliederungshilfe in den Blick.
Die Eingliederungshilfe ist wichtig für Menschen mit Behinderungen. Sie sorgt dafür, dass Menschen am Alltag teilhaben können. Zum Beispiel durch Assistenz, durch Schulbegleitung oder durch Hilfe bei der Arbeit.
Es gibt eine Petition, die sich gegen Kürzungen wendet. Die Forderung ist klar: Der Bundestag soll keine Gesetze beschließen, die Teilhabe einschränken.
Denn Teilhabe ist ein Menschenrecht.
Die Petition kann online mitgezeichnet werden. Damit sich der Petitionsausschuss in einer öffentlichen Sitzung damit befasst, werden 30.000 Unterschriften gebraucht.
Der Sozialverband Deutschland unterstützt die Petition. TOWER möchte auf dieses Thema aufmerksam machen. Weil es viele Menschen betrifft, die auch unseren Service nutzen.
Filmtipp: „Als wäre es leicht“
Seit Anfang April läuft der Film „Als wäre es leicht“ im Kino. Er erzählt die Liebesgeschichte von Kati und Florian. Kati ist gehörlos. Florian ist blind.
Das Besondere: Die Hauptrollen sind mit Cindy Klink und David Knors besetzt. Beide leben selbst mit einer Behinderung. Inklusion war bei diesem Film nicht nur Thema, sondern Arbeitsweise.
Solche Filme wünschen wir uns öfter. Geschichten, in denen Behinderung vorkommt, ohne dass sie das ganze Thema ist.
TOWER unterwegs im Mai
re:publica in Berlin: 18. bis 20. Mai
TOWER ist auf der re:publica. Am 18. Mai um 18 Uhr halten Kai Bißbort und Katharina Rippl einen Workshop im Atrium 1.
Der Titel: „TOWER: Remote Assistenz – weil Teilhabe nicht warten kann.“
Es wird eine Live-Demo geben. Und eine offene Diskussion darüber, was eine Gesellschaft, die Teilhabe ernst nimmt, von digitalen Diensten erwarten muss.
SightCity in Frankfurt: 27. bis 29. Mai
Ende Mai ist TOWER wieder auf der SightCity in Frankfurt. Die SightCity ist die größte Messe für Hilfsmittel für blinde und sehbehinderte Menschen.
Wie schon im letzten Jahr bietet TOWER rund um die Messe kostenfreie Fernassistenz an. Nicht nur auf der Messe selbst, sondern auch davor und danach.
Vor der Messe:
Hilfe bei der Reiseplanung. Zum Beispiel Bahntickets buchen, ein Hotel reservieren oder sich über das Programm informieren.
Auf der Messe:
Unterstützung im Alltag rund um die SightCity. Zum Beispiel morgens im Hotel, in den Öffis auf dem Weg zur Messe oder in der Pause beim Einkaufen.
Nach der Messe:
Messeflyer vorlesen lassen, Visitenkarten sortieren oder Kontakte anschreiben.
Es gibt zwei Möglichkeiten:
Ohne Termin: Jeden Messetag von 7 bis 11 Uhr und von 15 bis 18 Uhr. Einfach die TOWER App öffnen.
Mit Termin: Auch außerhalb dieser Zeiten erreichbar. Termin vorher buchen.
Der Service ist kostenfrei.
Kurze Frage an euch: Wann nutzt ihr TOWER am liebsten?
Wir möchten unseren Service noch besser an eure Bedürfnisse anpassen. Dafür interessiert uns: Zu welchen Zeiten nutzt ihr TOWER am liebsten? Oder wann würdet ihr TOWER gern nutzen?
Über die folgenden beiden Links könnt ihr an einer kurzen Umfrage teilnehmen. Die Umfragen sind gleich – wähle gerne, was für dich am besten funktioniert. Es dauert nur einen Moment.
Eure Rückmeldungen helfen uns, TOWER für euch besser zu machen. Danke fürs Mitmachen.
Blick über den Tellerrand
Kunst im Ohr: Rundgang im Fridericianum Kassel
Im Fridericianum in Kassel gibt es derzeit eine Ausstellung der US-amerikanischen Fotografin Catherine Opie.
Dazu fand Ende April ein besonderer Rundgang statt: „Kunst im Ohr“. Ein Angebot für blinde und sehende Menschen.
Die Idee: Kunst nicht über die Augen erleben, sondern über das Hören. Ausgewählte Werke wurden durch Bildbeschreibungen zugänglich gemacht.
Die Beschreibungen wurden vom TOWER Fernassistenz-Team entwickelt. Gemeinsam mit dem Kunstvermittlungsteam des Fridericianum.
Wir freuen uns über solche Zusammenarbeiten. Sie zeigen, dass Teilhabe auch im kulturellen Bereich möglich ist.
Die Ausstellung läuft noch bis zum 19. Juli 2026.
Andreas bald im ZDF: „einfach Mensch“
Viele kennen Andreas als langjährigen Mitarbeiter und Berater bei TOWER. Bald wird er auch im Fernsehen zu sehen sein.
Andreas wird in einer Folge der ZDF-Dokureihe „einfach Mensch“ dabei sein. In der Reihe erzählen Menschen mit Behinderung aus ihrem Alltag. Aus eigener Sicht. In eigenen Worten.
Die Dreharbeiten stehen in den nächsten Wochen an. Sobald wir wissen, wann die Folge ausgestrahlt wird, sagen wir Bescheid.

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