Der Frühling kommt.
Und bei TOWER gibt es eine wichtige Neuigkeit.
Ab jetzt können auch Seniorinnen und Senioren TOWER nutzen.
Was das bedeutet, erklären wir in diesem Newsletter.
Außerdem erzählen wir von einem besonderen Besuch.
Von neuen Verbesserungen in der App.
Und davon, was im Mai alles ansteht.
Einblick: Fernzugriff mit mehr Möglichkeiten
Im letzten Newsletter hatten wir es angedeutet.
Jetzt ist es so weit.
TOWER steht ab sofort auch Seniorinnen und Senioren offen.
Bisher war TOWER ein Angebot für blinde Menschen, für Menschen mit Sehbehinderung und für Menschen mit Lernschwierigkeiten. Daran ändert sich nichts. Das bleibt.
Neu ist: Auch ältere Menschen, die im Alltag Unterstützung brauchen, können TOWER jetzt nutzen.
Warum machen wir das?
Viele Situationen kennen wir schon lange aus unserer Arbeit.
Ein Brief kommt an. Aber der Text ist schwer zu verstehen.
Am Fahrkartenautomat gibt es viele Tasten. Aber welche ist die richtige?
Die neue Kaffeemaschine hat ein Display. Aber niemand ist da, der es erklärt.
Du willst eine Zugverbindung prüfen. Aber der Fahrplan ist unübersichtlich.
Solche Dinge kennen viele ältere Menschen. Nicht immer hat jemand Zeit zu helfen. Und nicht immer ist Technik gut erklärt.
Genau da hilft TOWER. Nicht als Ersatz für Familie oder Nachbarn. Sondern als eine Möglichkeit mehr. Schnell erreichbar. Einfach zu nutzen. Und auf Augenhöhe.
Für Seniorinnen und Senioren gilt das Gleiche wie für alle anderen, die TOWER nutzen: Es geht um Unterstützung in konkreten Situationen. Kein Kurs. Kein Technik-Training. Sondern Hilfe genau dann, wenn sie gebraucht wird.
Was sich geändert hat:
Unsere Fernassistentinnen und Fernassistenten haben sich auf den neuen Personenkreis vorbereitet. Abläufe wurden angepasst. Und in der App gibt es kleine Änderungen, die den Einstieg leichter machen.
Eines ist uns wichtig: Für blinde Menschen, für Menschen mit Sehbehinderung und für Menschen mit Lernschwierigkeiten ändert sich nichts. TOWER bleibt das, was es ist. Seniorinnen und Senioren kommen als neue Gruppe dazu.
Wir finden: Teilhabe ist kein Thema für ein bestimmtes Alter. Und gute Unterstützung sollte dort ankommen, wo sie gebraucht wird.
Überblick: Neues von TOWER
Austausch mit Alain Forotti
Im März war Alain Forotti bei uns in Kassel. Alain ist sehbehindert und nutzt TOWER regelmäßig. Beruflich arbeitet er als Hörfunkjournalist. Er ist viel unterwegs, unter anderem berichtet er vom Eurovision Song Contest.
Für uns war der Besuch eine gute Gelegenheit zum Austausch. Alain kennt TOWER aus dem Alltag. Er weiß, was gut funktioniert. Und er weiß, wo es hakt.
Genau solche Rückmeldungen helfen uns. Menschen, die Fernassistenz oft nutzen, sehen Dinge, die wir von innen manchmal nicht sehen. Wer viel reist und viel erlebt, stellt andere Fragen an Assistenz als jemand, der TOWER nur ab und zu nutzt.
Wir nehmen aus dem Gespräch viel mit. Und wir freuen uns über jeden Austausch dieser Art.
Neues aus der App: Danke für eure Rückmeldungen
In den letzten Wochen haben wir an der TOWER App gearbeitet. Einige Fehler wurden behoben. Vor allem auf Android gab es Verbesserungen.
Die Ansicht für Nutzerinnen und Nutzer wurde überarbeitet. Auch die Ansicht für die Fernassistenz wurde verbessert. Beides soll jetzt stabiler und klarer sein.
Vieles davon geht auf eure Rückmeldungen zurück. Danke dafür. Wer etwas bemerkt, kann sich jederzeit bei uns melden. Jedes Feedback hilft uns weiter.
Mensch bei TOWER: Fernassistent Julian
Julian arbeitet als Fernassistent bei TOWER. Er lebt in Zirndorf im Landkreis Fürth. Meistens ist er zusammen mit Zazu unterwegs. Zazu ist sein Hund.
In seiner Freizeit geht Julian gern auf Konzerte. Er ist gern im Garten. Er macht gern handwerkliche Sachen. Und er hört Podcasts und schaut Filme.
Bei TOWER macht Julian vor allem eins: Fernassistenz.
Warum er dabei ist? Weil es ihm Freude macht, Menschen in ihren Lebenswelten zu begegnen, sie zu begleiten und dabei selbst Neues zu lernen.
TOWER auf der SightCity in Frankfurt
Vom 27. bis 29. Mai findet wieder die SightCity statt. In Frankfurt am Main. Die SightCity ist die größte Messe für Hilfsmittel für blinde und sehbehinderte Menschen.
TOWER wird auch dieses Jahr wieder dabei sein. Letztes Jahr konnten Besucherinnen und Besucher die Fernassistenz direkt vor Ort ausprobieren. Das war eine tolle Erfahrung. Für unser Team. Und für alle, die vorbei kamen.
Auch 2026 freuen wir uns auf Gespräche, auf Austausch und darauf, TOWER zu zeigen.
Mehr zur SightCity 2025 gibt es auch im Podcast Sightviews. In Folge 267 spricht Moderator Christian Stahlberg mit Kai Bißbort, Projektleiter bei TOWER Fernassistenz.
TOWER auf der re:publica in Berlin
Kurz davor, vom 18. bis 20. Mai, findet die re:publica in Berlin statt. Sie ist eine der größten Veranstaltungen für die digitale Gesellschaft in Europa.
TOWER wird dort vertreten sein. Mehr dazu erzählen wir im nächsten Newsletter.
Blick über den Tellerrand
Kämpferherzen-Treffen 2026 in Kassel
Am 25. Juli 2026 findet wieder das Kämpferherzen-Treffen statt. Im Kongress Palais in Kassel.
Die Veranstaltung richtet sich an Menschen mit chronischen Erkrankungen und an Menschen mit Behinderungen. Sie wird von Betroffenen für Betroffene organisiert.
Es gibt Vorträge, Workshops und viel Raum für Austausch.
Digitaltag am 26. Juni
Am 26. Juni 2026 ist wieder Digitaltag. Überall in Deutschland gibt es an diesem Tag Angebote rund um digitale Themen. Mitmachen kann jede und jeder.
Das Motto in diesem Jahr: „Digitale Sicherheit: Verstehen. Vermitteln. Vertrauen.“
Ausblick: ESC-Songs gemeinsam entdecken
Mitte Mai ist es wieder so weit. Der Eurovision Song Contest findet statt. Dieses Jahr in Wien. Am 12., 14. und 16. Mai.
35 Länder sind dabei. Das bedeutet: 35 Songs. Aus ganz Europa und darüber hinaus.
Vielleicht planst du einen ESC-Abend. Mit Freunden oder Familie. Oder einfach für dich.
Fernassistenz kann bei der Vorbereitung helfen. Zum Beispiel: Gemeinsam die Startliste durchgehen. Nachlesen, welches Land welchen Song schickt. Oder Infos zu den Künstlerinnen und Künstlern auf einer Webseite vorlesen lassen.
Auch beim Abstimmen am Abend selbst kann Fernassistenz unterstützen. Zum Beispiel, wenn die Voting-Seite schwer zu bedienen ist.
Übrigens: Alain Forotti, den wir im März getroffen haben, ist beim ESC auch wieder als Reporter dabei.
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