In der aktuellen Folge des Podcasts „IGEL – Inklusion Ganz Einfach Leben“ spricht Gastgeber Sascha Lang mit Katharina Rippel und Kai Bauder von TOWER Fernassistenz.
Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Fernassistenz per App im Alltag funktioniert.
Und was sie für blinde, sehbehinderte Menschen und Menschen mit Lernschwierigkeiten konkret bedeutet.
Die Folge ist praxisnah.
Sie ist persönlich.
Und sie gibt einen ehrlichen Einblick in ein Angebot, das Unterstützung genau dann möglich macht, wenn sie gebraucht wird.
Worum geht es in der Podcastfolge?
Katharina Rippel und Kai Bauder erklären im Gespräch, was TOWER Fernassistenz ist.
Und wie das Angebot genutzt wird.
Fernassistenz bedeutet hier:
Nutzerinnen und Nutzer öffnen eine App.
Sie werden mit einer echten Person verbunden.
Über die Kamera des Smartphones werden visuelle Informationen beschrieben.
Im Podcast geht es um typische Situationen.
Zum Beispiel das Lesen von Post.
Orientierung im öffentlichen Raum.
Einkaufen.
Oder Unterstützung im Haushalt.
Deutlich wird:
Die Assistenz ergänzt vorhandene Fähigkeiten.
Sie übernimmt nichts.
Sie unterstützt dort, wo visuelle Informationen fehlen.
Einblicke in den Alltag der Fernassistenz
Ein Schwerpunkt der Folge liegt auf konkreten Erfahrungen aus der Praxis.
Katharina Rippel berichtet aus ihrer Arbeit als Assistenzleitung.
Sie beschreibt, welche Anfragen besonders häufig sind.
Und warum gute Sprache und klare Beschreibungen entscheidend sind.
Kai Bauder bringt die Perspektive eines Betroffenen ein.
Er erklärt, warum strukturierte Anweisungen wichtig sind.
Und weshalb unklare Richtungsangaben im Alltag nicht helfen.
Im Gespräch wird deutlich:
Fernassistenz ist keine Technik-Demo.
Sie ist Beziehung.
Und sie basiert auf Vertrauen, Respekt und Kommunikation auf Augenhöhe.
Was sich 2025 bei TOWER verändert hat
Die Podcastfolge blickt auch auf die Entwicklung von TOWER Fernassistenz im Jahr 2025.
Seit dem offiziellen Start rund um die SightCity hat sich viel getan.
Das Team ist gewachsen.
Neue Fernassistentinnen wurden ausgebildet.
Die Servicezeiten wurden ausgeweitet.
Und die App ist inzwischen auch für Android verfügbar.
Diese Veränderungen werden im Podcast nicht nur genannt.
Sie werden eingeordnet.
Als Reaktion auf reale Bedarfe.
Und auf Rückmeldungen der Nutzerinnen und Nutzer.
Mehr als Smartphone: Fernassistenz am PC
Ein weiterer Teil der Folge widmet sich der Fernassistenz am Computer.
Hier geht es um Fernzugriff.
Zum Beispiel bei nicht barrierefreien Webseiten.
Oder bei Formularen und digitalen Anwendungen.
Im Gespräch wird erklärt, wie der Zugriff funktioniert.
Welche Rolle dabei Datenschutz spielt.
Und warum Fernassistenz auch am PC vor allem visuelle Unterstützung ist.
Nicht Technik um der Technik willen.
Sondern Hilfe beim Verstehen.
Und beim eigenständigen Handeln.
Persönliche Momente und besondere Einsätze
Die Podcastfolge lässt auch Raum für besondere Geschichten.
Zum Beispiel Begleitungen auf Weihnachtsmärkten.
Oder telefonische Führungen durch Ausstellungen.
Diese Beispiele zeigen, wie vielseitig Fernassistenz eingesetzt wird.
Und wie unterschiedlich die Situationen sind, in denen Menschen Unterstützung brauchen.
Immer wieder wird betont:
Die Nutzerinnen führen den Call.
Sie geben vor, was gebraucht wird.
Die Assistenz bleibt im Hintergrund.
Ein Blick nach vorn
Zum Ende der Folge geht es um die Zukunft von TOWER Fernassistenz.
Um Finanzierungsperspektiven.
Um mögliche Bezahlmodelle.
Und um den Wunsch, dass Fernassistenz irgendwann selbstverständlich wird.
Nicht als Sonderlösung.
Sondern als normaler Teil von Teilhabe.
Der Podcast macht deutlich:
Fernassistenz ist kein Ersatz für menschliche Nähe.
Aber sie kann Sicherheit geben.
Und Freiheit im Alltag ermöglichen.
Links und Mitmach-Möglichkeiten

Alle Angebote von TOWER
Alles Wichtige zu unserer App, zum Angebot und zur Funktionsweise.

Zur Episode
Höre die vollständige Folge in voller Länge

IGEL Podcast alle Folgen
Alle Episoden rund um gelebte Inklusion.